Dr. phil. Christoph Quarch

Aktuelles Vortrags-Portfolio

Rettet das Spiel. Weil Leben mehr als Funktionieren ist

Eigentlich wissen wir es: Spielen tut uns gut. Wenn wir spielen, fühlen wir uns lebendig. Wenn wir spielen, haben wir Freude. Wenn wir spielen, sind wir ganz bei uns. Man ahnt, dass Schiller Recht hatte, als er sagte, der Mensch sei nur dann ganz Mensch, wenn er spielt. Aber gilt das auch für alle Spiele? Gerade im Zeitalter von Online-Spielen und Glücksspielen ist ein genaues Hinsehen erforderlich. Denn nicht jedes Spiel führt zu Freiheit und Lebendigkeit.  Christoph Quarch, Autor des Buches „Rettet das Spiel!“, erläutert, worin der eigentliche Zauber des Spielens liegt und wie wir ihn in einer digitalen und kommerziellen Welt bewahren können.

Vortrag zum Buch »Rettet das Spiel“ (Hanser-Verlag 2016, Hüther/Quarch). Podcast-Link zum Vortrag hier.

Das Beste ist das Maß. Über die Kunst des guten Wirtschaftens.

Christoph Quarch nimmt Sie mit auf eine geistige Reise zu den Quellen der abendländi­schen Kultur. Er erläutert, warum die Weltweisheit der alten Griechen gerade für das krisengeschüttelte Europa von heute von ungebrochener Aktualität ist: ihre Begeisterung für alles Maßvolle und Angemessene ebenso wie ihre Antwort auf die Frage nach dem Maß aller Dinge, ist mehr als hilfreich für uns und unser wirtschaftliches Handeln.

Gibt es auf Erden ein Maß? Wer kennt noch das Maß? Wer achtet die Grenzen? Kaum eine Krise, die nicht etwas mit Maßlosigkeit zu tun hätte. Die Beschäftigung mit dem Maß, könnte uns aus den Krisen helfen und uns wieder das rechte Maß für Wirtschaft und Arbeitswelt und für den Alltag vor Augen führen.

Eros in Business. Wie Sie beherzt arbeiten.

Nichts gelingt Ihnen so gut wie das, was Sie mit vollem Herzen tun. Eigentlich wissen wir das und trotzdem blenden wir das Herz aus, wenn wir zur Arbeit gehen. Business und Herzlichkeit – das scheint schlecht zusammen zu passen. Und dass Liebe ein entscheidender Faktor für die Produktivität eines Unternehmens ist, klingt in Managerohren schlicht absurd. Was für ein Irrtum! Denn wer Business und Herz für unvereinbar hält, beraubt sich der kraftvollsten, innovativsten und nachhaltigsten Energieressource, die es gibt. Eros nannten Sie die alten Griechen – und meinten damit jene leidenschaftliche, beherzte und hingebungsvolle Energie, die Menschen beflügelt und Berge versetzen lässt. Wie diese Energiequelle ins Bewusstsein gehoben und Ihrem Unternehmen zur Verfügung gestellt werden kann, erläutert leichtverständlich Christoph Quarch.

Sokrates lächelt. Vom heiteren Ernst der Weisheit

Weisheit ist die Meisterschaft des Lebens. Wer sie erlangt, erfährt Erfüllung und intensive Lebendigkeit. Wer ganz von ihr durchdrungen ist, wird auch dem Tod mit einem Lächeln begegnen. Doch lässt sie sich nicht machen und auch nicht erzwingen. Wer weise werden möchte, sollte Maß an denen nehmen, die es zur Meisterschaft des Lebens gebracht haben. Ein solcher Mensch ist Sokrates. An ihm wird erkennbar, welche Qualitäten ein Mensch entwickeln muss, um jene Weisheit zu verwirklichen, die das Menschenleben adelt.

Menschendämmerung. Tanshumanismus, Human Enhancement und das drohende Ende einer antiquierten Spezies

Noch ca. 25 Jahre, dann kommt die Unsterblichkeit. Zumindest wenn die Auguren im Silicon Valley Recht behalten. Denn für das Jahr 2040 verheißen sie die Überwindung der Schwelle von künstlicher und organischer Intelligenz – das heißt Sie werden dann Ihr Gehirn auf einen Computer uploaden können und seinen Inhalt verewigen. Und nicht nur das. Sie selbst werden Knoten im World Wide Web, ihr Gehirn wird ihr PC, ihr PC zu Ihrem Gehirn. Schöne neue Welt – oder etwa nicht? Vom Menschen, wie wir ihn kannten, wird jedenfalls nicht viel bleiben, wenn Cyborgs, Roboter und digital optimierte Wesen die Welt bevölkern. Und ob das wirklich wünschenswert ist, ist nicht allein die Frage von Romantikern und Ewiggestrigen. In seinem Essay erläutert der Philosoph Christoph Quarch, warum der Mensch vielleicht doch nicht so antiquiert ist, wie uns die Propagandisten des Transhumanismus glauben machen wollen.

Der Zauber des Anfangs. Warum wir immer neu anfangen müssen

In seinem weithin bekannten Gedicht »Stufen« ermutigt Hermann Hesse den Menschen dazu, immer neu dem Ruf des Lebens zu folgen, »lähmenden Gewohnheit« zu entsagen und aufzubrechen. Warum eigentlich? Mögliche Antworten findet man bei der Philosophin Hannah Arendt. Sie sagt: Wir sollten nicht aufhören anzufangen, weil der Mensch ein Wesen des Wandels ist: ein anfängliches Wesen; weil es unserem Wesen entspricht, immer wieder aufzubrechen und Anfänge zu wagen; weil sich im Anfangen unsere Lebendigkeit bekundet und wir deshalb eigentlich nur dann im vollen Sinne lebendig und glücklich sind, wenn wir nicht aufhören anzufangen. Deshalb: Wer lebendig leben will, sollte sich einen Anfängergeist bewahren.

Begeisterung, Leidenschaft, Sinnlichkeit und die Kunst des guten Lebens

Gut zu leben ist gar nicht so schwer. Nur behindern wir uns oft selbst, weil wir meinen, es läge an uns, alles richtig machen zu müssen. Wir glauben: Wenn wir nur diese Methode wählen und jene Strategie anwenden, dann wird sich schon alles fügen und das Leben gelingt. So aber geht es gerade nicht. Folgen wir der Weisheit unserer Philosophen, dann glückt uns das Leben gerade dann, wenn wir uns begeistern lassen: wenn wir uns mit Leidenschaft und allen Sinnen von der Welt und anderen Menschen ansprechen lassen. Denn auf diese Weise wird in uns jene Kraft geweckt, die von den alten Griechen Eros genannt wurde und die der sicherste Begleiter zu einem guten Leben ist. Mit ihm wird der Philosoph Christoph Quarch Sie mit Leidenschaft bekannt machen.

Gemeinsinn, was Ihnen und uns allen gut tut.

Sie sind nicht allein. Ob es Ihnen nun passt oder nicht: Immer sind Sie auch Teil eines Größeren – eines Gemeinwesens, ohne das es Sie als Individuum nicht gäbe. Aber sind Sie sich dessen auch bewusst? Ist der Sinn für das Ganze in Ihnen lebendig? Oder verhalten Sie sich wie die meisten Menschen, die über ihre persönlichen Bedürfnisse und Interessen den Gemeinsinn verkümmern lassen – und darunter zunehmend leiden. Zwangsläufig, denn der Mensch ist ein soziales Wesen. Er entfaltet nur dann sein Potenzial, wenn er Verbundenheit erfährt und sein Gemeinsinn lebendig ist. Der Philosoph Christoph Quarch erläutert, was es mit dem Gemeinsinn auf sich hat und unterbreitet Vorschläge, wie er neu belebt werden kann.

Wo keine Götter sind, walten Gespenster. Welche Spiritualität braucht die Welt?

Die Diagnose ist mehr als 200 Jahre alt und stammt von Novalis: Mit dem Triumph der instrumentellen Vernunft über den religiösen Sinn gerät die Moderne zu einer gespenstischen Zeit. Genauso ist es gekommen – und das ist nicht gut. Die Menschheit des 21. Jahrhundert schlingert planlos zwischen Gottlosigkeit und Fundamentalismus, Esoterik und Apathie. Eine echte Spiritualität im Dienste des Lebens ist kaum in Sicht. Doch lässt sich ahnen, dass in ihrer Mitte dasjenige stehen muss, was Martin Buber »das ewige Du“ nannte.

Den Vortrag können Sie als CD oder Download hier erwerben. Ebenso gibt es diesen Vortrag als Sonderdruck über diesen Link hier.

 

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